„Potsdam Punk“ — oder „Preussenprunk“?

Nach unserer eigenen ZEIT DEBATTE stellte das „Potsdam Punk“-Turnier vom 14. – 15. 11. in Potsdam das nächste größere Debattierereignis dar, an dem wir natürlich teilnahmen. Dabei waren: Habakuk und Anne als „Göttingen Hoffnungsträger“, Jan und Alex als Juroren. Das Teilnehmerfeld bestand erwarteterweise zum großen Teil aus Berliner Teams und Juroren. Im Gegensatz zu vielen anderen Turnieren gab es auch keinen Jurorenmangel, im Gegenteil, die Zahl der anwesenden Juroren hätte vermutlich ausgereicht, um Juroren in Teams umzuwandeln und einen weiteren Raum zu eröffnen.

Die Debatten fanden am Campus der Potsdamer Universität im Stadtteil Griebnitzsee statt, wo parallel noch erstaunlich viel anderes passierte: Patholinguistik-Tagung, Krimi-Dreharbeiten, … Bei der Organisation bewiesen die Potsdamer aber Geschick und versorgten uns gut mit geschnippeltem Gemüse, etc. Die Party am Samstagabend fand bei Chefjuror Moritz im Haus statt.
Aus sportlicher Sicht war das Turnier außerordentlich erfolgreich aus Göttinger Sicht: Die “Hoffnungsträger“ konnten sich über die Vorrunden und das Halbfinale für das Finale qualifizieren, wo sie eine sehr ordentliche Leistung ablieferten, die vermutlich auch zum Sieg hätte reichen können. Das Sechser-Jurypanel war sich aber hochgradig uneinig in der Bewertung der Debatte und musste mehrfach während der über einstündigen (!) Juryberatung Mehrheitsentscheidungen fällen. (In BP wird normalerweise die Konsensentscheidung in der Jury gesucht.)
Bei einem dieser „Splits“ fiel dann auch das Göttinger Team heraus. Schade! Nächstes Mal!

Erfreulich war auch der Sprung von Alex als Juror ins Halbfinale, der wegen des Interessenkonfliktes mit dem Göttinger Team dann das Finale nicht jurieren konnte.

Unsere Delegation beim „Potsdam Punk“

Unsere Delegation beim „Potsdam Punk“